Aktuelles

Integration in den ESB-Einrichtungen

Frankfurt ist eine internationale, bunte und vielfältige Stadt. Etliche Menschen mit den verschiedensten Nationalitäten leben hier gemeinschaftlich zusammen. Dieser Zusammensetzung spiegelt sich ebenfalls in unseren ESB Gruppen wider. Integration ist zwar eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, doch gerade was die Integration der Kinder angeht, kommt den Grundschulbetreuungen eine tragende Rolle zu.

Auf Grund dieser Tatsache und aktueller Entwicklungen in der Welt, hat sich einer unserer dualen-Studenten im Rahmen seines Studiums damit beschäftigt, wie unsere ESB Einrichtungen die Integration von Grundschülern mit Fluchterfahrung fördern können. Dafür befragte er unsere pädagogischen Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten. Er kam zu dem Ergebnis, dass die ESB Einrichtungen einen bedeutenden Beitrag für die Integration von geflüchteten Grundschulkindern leisten können. Vor allem die Kontakte und Freundschaften zu anderen Kindern, welche in der ESB geboten werden, sind hierbei besonders wertvoll. Wichtig hierbei ist, dass sich dabei gezeigt hat, dass unterschiedliche Nationalitäten oder Herkünfte keine Rolle für die Kinder zu spielen scheinen. Neben den sozialen Kontakten fördert die ESB durch ihr Angebot ebenfalls die Sprachentwicklung der Kinder. Das passiert durch die tägliche Kommunikation oder gemeinsames Lesen oder Lernen. Das ist besonders wichtig für Kinder, welche nicht hier geboren sind und die deutsche Sprache erst lernen müssen. Neben der Sprache erscheint die ESB auch eine allgemeine, positive Wirkung auf die schulischen Leistungen der Kinder zu haben. Dies geschieht unter anderem durch die tägliche gemeinsame Hausaufgabenzeit. Da insbesondere die Beherrschung der Sprache und ein guter Schulabschluss langfristig wichtig für die Kinder werden, ist dies besonders bedeutsam.

Abschließend kam der duale Student zu dem Ergebnis, dass die gegenwärtige Situation ein dynamischer Prozess ist, der stets Flexibilität und Anpassungsvermögen erfordert.

Nichtsdestotrotz ist es ein großes Anliegen der Kindergesellschaft Bockenheim gGmbH jedes Kind – egal welcher Herkunft, Glauben oder Aussehen- individuell zu fördern und willkommen zu heißen.

Verfasst von: Leon, 5. Semester

Unser Medienprojekt

Mit Hilfe eines Aufklärungsvideos der Bundesregierung wurden die Kinder der ESB , mit einem Beispiel an das Thema herangeführt. Daran angebunden klärten unsere Mitarbeiter *innen die Kinder spielerisch darüber auf, welche Risiken und Gefahren die Mediennutzung mit sich bringt und wie sich jedes Kind davor schützen kann.

Eine passende Maßnahme hierfür ist der Kindermodus, welchen man bei einigen Apps bereits einstellen kann. Manche Kinder der ESB kannten diese Einstellung bereits und erzählten den Anderen, welche Filme oder Videos sie damit zu Hause schon schauen durften. Einige nutzen mit ihren Eltern auch schon die im Kindermodus enthaltende Zeit Beschränkung und konnten dadurch berichten, wie lange sie in der Woche das eigene- oder das Handy ihrer Eltern nutzen können. Dabei dürfen die Kinder das Handy auch mal ohne Aufsicht benutzen, wovon alle ganz stolz erzählten.

Diese Erfahrungen der Kinder lockerten den Inhalt des Medienprojekts auf und zeigten , sowohl den Mitarbeiter *innen, als auch den Kindern, die positiven Effekte des Kindermodus. Durch das Projekt erhofft sich die ESB, allen Kindern, einen kinderfreundlichen und altersgerechten Umgang mit z.B. Netflix oder YouTube aufzeigen zu können.

Um aber auch die Risiken der sozialen Netzwerke in Zukunft zu kennen, wurden persönliche Informationen, bei einem Spiel, in eine Tabelle sortiert. Hierfür bereiteten unsere Mitarbeiter *innen mehrere Kärtchen mit Begriffen, wie zB.: „Vorname“, „Telefonnummer“ und „Adresse“ vor .
Diese und noch weitere Begriffe wurden dann gemeinsam von den Kindern entweder zu „private Information“ oder zu „ kann veröffentlicht werden“ zugeordnet.
Auch wenn es zwischenzeitlich zu Unverständlichkeiten bei manchen Zuordnungen kam, konnte am Ende jedes Kind, nach einer Erklärung, die Tabelle nachvollziehen.

Nach den vorbereiteten Spielen und Informationen der Mitarbeiter *innen , hatten alle zum Abschluss die Möglichkeit ungeklärte Fragen zu stellen und erzählten weitere Erfahrungen von dem Umgang mit dem Internet.

Verfasst von: Lis, 2. Semester